Flimser Wasserweg

B, B + B: Wasser geht immer! Trutg dil Flem

Hej,

Ehrlich. Ich habe gedacht, dass ich euch viel mehr Blog Posts zum Thema Bike, Bus + Bambini liefern werde. Aber, dem ist nicht so. Irgendwie muss da ja auch ein wenig Fleisch am Knochen sein und nicht nur blablabla. Und dieser Ausflug hat Fleisch am Knochen.

Heute aber ohne Bike + Bus, nur mit Bambini. Ein prächtiger Spätsommer morgen begrüsst uns.

Wollen wir wandern gehen?
Ja!
Wo?
Mit dem Bähnli.
Aha!?
Gesagt, getan!

Bike + Bus bleiben daheim und die Nähmaschine bekommt frei. Nur die selbstgemachte (die war da noch in der Testphase) Malkreide darf mit. Und zwei vollgepackten Rucksäcke. Inklusive einer Picknick Decke, mein Halstuch übrigens. Mini-Me besteht darauf…hat Pixi, von den gleichnamigen Büchlein, beim wandern auch eine dabei. Unser Weg ist heute das Ziel: vom Wasserweg in Flims, dem Trutg dil Flem, haben wir viel gehört. Los geht’s!

Wir starten unseren Wandertag dann auch mit einer Bähnlifahrt. Genauer, einem Sessellift. Dieser bringt uns in 2. Etappen hoch nach Naraus. Hier wird erst mal geschaukelt. Und geschaut wie die Freerider mit Ihren Big Bikes den Runca Trail rocken.
Wir marschieren los Richtung Flem. Steine in den Bergbach werfen. Mit dieser Aussicht stapft unser Drei-Käsehoch los. Ein Höhenweg, mit grandioser Aussicht, führt uns zum rauschenden Gebirgsbach.

Hier ein kurzer Auszug aus der Homepage des Flimers Wasserweges:
Der Weg führt vom Wasserfall im Segnes-Boden – mitten im UNESCO-Weltnaturerbe der Tektonik-Arena – durch die wilde Natur der Berge von Flims. Manchmal ist es ein gemütliches Dahinfliessen, dann stürzt der Bach über Wasserrutschbahnen und Wassermühlen talwärts, über Punt Desch, nach Startgels, über Tarschlims zur Wasserfallbrück bei Foppa bis ins Zentrum von Flims. Der Weg kann sowohl auf- wie abwärts begangen werden.

Diesmal gibt es, entschuldigt, nur Mobile-Pics. Wir haben unsere super-duper Kamera daheim vergessen.

Unzählige Brücken des Architekten Jürg Conzett führen uns immer wieder von der einen zur anderen Bachseite. Wir werfen haufenweise Steine ins eisige Wasser. Geniessen es uns vom Wasser talwärts treiben zu lassen. Einkehrmöglichkeiten brauchen wir kaum. Zum einen schonen wir so unser schmales Budget und zum anderen ist ein Picknick auf dem weichen Waldboden sitzend einfach köstlich. Das Wasser liefert uns die Flem.
Der Bach zeigt sich in vielen faszinierenden Facetten. Mal stürzt er sich als Wasserfall den Hang runter, dann kommt er breit wie eine Riesenrutsche daher und ein andermal zwängt er sich durch ganz abgeschliefenen Felsen und dreht sich gar um die eigene Achse. Zwischendrin gibt es Kiesbänke die toll zum spielen sind und schon ums nächste Eck ist er wieder tief tief unten in einer Schlucht.

Kurz vor dem Ziel, der Talstation in Flims wechselt die Szenerie. Durch eine märchenhafte, Feen-, Elfen- + Gnomen-angehauchte Landschaft führt uns der super beschilderte Wanderweg. Unter dickem Moos liegen Sie. Die riesigen Steinbrocken des Flimser Bergsturz. Der Weg führt auf und ab und schlängelt sich durch die mystische Natur. Der Boden federt beinahe, so dick moosbewachsenen ist hier alles.

Plop – und schon sind wir wieder im echten Leben. Jetzt gibt es Gelati!

Ich kann euch diese Wanderung herzlichst empfehlen. Grad jetzt, wo in den Bergen die Temperaturen in der Nacht unter den Gefrierpunkt fahlen, wird es nicht mehr lange gehen und die Lärchen werden in ihrem schönsten gelb strahlen.

Viel Freude,
Franziska ★

 

 

 

 

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