Campingferien, kommst du mit nach Kroatien? (Teil 1)

Ist es wirklich schon so lange her? Campingferien in Kroatien.

Hej,
bestimmt schon weitere 500 Bilder sind seit unserem Kroatien Urlaub in meinem Kamera Speicher gelandet. Höchste Zeit also, euch mit zunehmen in einen wunderschönen Landstrich in Südosteuropa.

Kommst du mit nach Kroatien?

Ich sollte jetzt hier sitzen und Büro machen. Oder Zügelkisten packen. Aber ist es nicht viel viel schöner Urlaubspläne zu schmieden oder euch von unseren Frühlingsferien zu berichten. Deshalb. Ende Mai ging es los. Den Bus bis unters Dach vollgepackt, mit grosser Vorfreude im Bauch fuhren wir in der Nacht los. Über 1000 Kilometer sollten an diesem Tag abgespult werden. Eine ganz schöne Menge. Für uns das Limit.

Selten kommen Glück und Verstand zusammen. (Kroatisches Sprichwort)

Das Ferienglück sozusagen. Oder das Glück drei Wochen Ferien draussen in der Natur zu machen.

Auf einem grossen Camping (im Adriastil) checkten wir ein. Gleich oberhalb der bekannten Hafenstadt Zadar und wenig unter Nin. Viel los ist um die Jahreszeit nie. Was bedeutet das wir viel Ruhe, viele schöne Plätze für uns und noch ganz und gar nicht saisonmüde Menschen antraffen. Aus unserer Zeit in Davos wissen wir genau wie es ist, den starken touristischen saisonalen Schwankungen ausgesetzt zu sein.

Der Bus ist unsere Schlafkoje. Das Leben spielt sich für uns in den drei Wochen unter freiem Himmel ab. Den Einkauf machen wir, wenn möglich nicht im Supermarkt. Sondern bei den Strassenständen wo das Angebot an Früchten und Gemüse unschlagbar ist. In Hafennähe ist meist ein leckerer Fischhändler auch nicht weit. Und am Vormittag bullen die „Pekara“ mit Ihren duftenden Backwaren um die Gunst der Kunden.

Mini-Me ist, wie es sich für 4jährige Jungs gehört, morgens taufrisch und bereit für grosse Taten. Also schnappte er sich jeweils Kickboard, Laufrad, Velo oder Skateboard und los gings. Einkaufen für den bevorstehenden Tag. Mit grossen Augen und wachem Geist verfolgte er jeweils, dass manchmal auf Englisch, dann auf Italienisch und ab und an mit Händen und Füssen kommuniziert werden kann.

Dobar dan -> was so viel heisst wie: Guten Tag, dass hat er drin.

Budgetmässig und auch weil für mich Kochen absolute Passion ist, essen wir nur wenig auswärts. Ich liebe es mit so viel Zeit, tollen Zutaten und nur zwei Gasflammen essen für uns drei zu zaubern. Sogar Frühlingsrollen geht. Und alle helfen mit.

So viel Zeit zu haben. Drei Wochen fühlen sich ewig an. Gibt Raum zum Innehalten. Zum Reflektieren. Zum Entscheiden. Zum Träumen. Zum Schlafen. Zum Spielen. Zum Üben.

Norddalmatien ist eine Region die den Jugoslawien Krieg noch immer spürt. Erst langsam scheint Leben zurück zu kommen. Auch die Spuren von Titos Macht sind noch zu sehen. Langsam nur schält sich die Region aus der Stare. Ich fand, wir haben dies sehr gespürt. Und irgendwie bremste mich dies auch ein wenig aus. Das aktuelle Weltgeschehen ist so schon schwer zu tragen. Wir haben die letzten zwei Jahre Kroatien mit viel Bewegung und Velokilometern erlebt. Wunderschöne Strände entdeckt und tolle Velowege befahren. Hier. Zwischen Nin und Zadar ist dies kaum möglich. Ebenso waren nur ganz spärlich Gäste auszumachen.
Der Camping, wie schon oben erwähnt war sehr Adriamässig. Riesengross. Aber. Ich will jetzt hier nicht jammern. Das geniale an Busferien ist ja.

Pläne sind da zum geändert zu werden.

Deshalb packten wir nach einer Woche unser Hab und Gut wieder und fuhren 400 Kilometer nordwärts. Nach Istrien. Genauer. Rovinj. Und die Ferienpläne für 2017 sind dank Dalmatien ebenfalls im Kopf.
(In Dalmatien hätten wir auf die Inseln raus sollen. Deshalb werden wir im 2017 die Inseln entdecken gehen.)

Übrigens, ich hatte sogar die Bohrmaschine dabei. Hast du gesehen was wir daraus gemacht haben ->hier gehts lang.

Ihr lieben, wenn ihr auch am Ferienpläne schmieden seit: Die Vorfreude ist die schönste Freude!
In dem Sinne. Teil 2 folgt. In ein paar Tagen. Versprochen. Dann berichte ich euch ausführlich aus Rovinj.

Vidimo se uskoro!

Franziska ★

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