oktopus für frühchen

Oktopus für Frühchen: Häkelst du schon?

Hej,

heute stelle ich dir ein Herzens Projekt vor. Eines, dass ihr einfach kennen solltet. Und falls du häkelst und hier mitliest, dann liess unbedingt fertig. Mercischön (fürs fertig lesen).

Oktopus für Frühchen

10 Fragen an die Initianten des gleichnamigen Vereins:

  1. Erzählt uns in drei Sätzen, was ihr mit eurem Verein vorhabt?

    Unser Ziel ist es, das jedes Frühchen in der Schweiz einen gehäkelten Tintenfisch erhält und diesen nach seinem Spitalaufenthalt mit nach Hause nehmen darf. Die Oktopusse werden von Allen die Lust dazu haben gehäkelt, eingesammelt und von uns an eine verantwortliche Person des Inselspital Bern übergeben, sie verteilt die Tierchen dann je nach Bedarf an verschiedene Kliniken.

  2. Und wie ist es dazu gekommen das ihr euch genau in diesem Bereich engagiert?
    Ich beantworte die zwei Fragen zusammen 😉
  3. Michaela, Nadine und Ste* mögt ihr euch auch noch kurz vorstellen?


    Nadine, guna-handmade.ch, 35 Jahre, verheiratet und 1 Tochter, leidenschaftliche Näherin.

    Eine sehr gute Freundin verlinkte mich auf dieses Projekt, da auch ich ab und zu die Häkelnadel schwinge. Ich war sofort Feuer und Flamme und möchte alles daran setzen, dass dieses Projekt Anklang findet und wir genügend Tintenfische für jedes Frühchen zusammen bringen.

    Michaela, heartdeco.ch,33 Jahre, verheiratet und zwei Kinder, passionierte Häkeltante.

    „Das Projekt begegnete mir auf verschiedenen Kanälen und als Mutter von zwei Kindern, ging es mir mitten ins Herz! Durch meine Tätigkeit als Kursleiterin und leidenschaftliche Häklerin empfinde ich es als meine Pflicht, dass jedes Frühchen einen Oktopus erhält.“

    Ste, kreativ-abenteuer.ch, 35 Jahre, verheiratet und zwei Jungs, fühlt sich in der Welt der Buchstaben und der Grafik sehr wohl.

    „Als Mutter eines nun grossen und gesunden Extrem-Frühchen (29SSW/770gr) fühle ich mich zu diesem Projekt sehr hingezogen und sehe meine Mithilfe mehr als nur selbstverständlich.“

    …ich bin grad nicht sicher ob die 10 Fragen reichen werden… 😉

  4. Wer profitiert von eurem Verein?
    Ganz klar die Frühchen und deren Eltern! Die Tentakel der Tintenfische erinnern das Kind an die Nabelschnur und es reisst so weniger an den vielen Schläuchen, was sehr schmerzhaft ist für das Baby. Der Oktopus soll auch eine kleine Freude bereiten, im nicht einfachen Start ins Leben!
  5. Und wie kommt eine betroffene Familie in den Genuss einer dieser zuckersüßen Okoptuse?
    Die Tintenfische werden von dem Pflegepersonal den Eltern übergeben und diese dürfen ihn dann in die Isolette ihres Kindes legen. Die Tierchen werden vorab im Spital gewaschen und desinfiziert. Wir wollen sicherstellen, dass die Vorschriften eingehalten werden und wir nicht durch persönliche Abgabe von uns, die kostbare Zeit des Pflegepersonals in Anspruch nehmen müssen. Es ist uns auch wichtig, nicht in die Privatsphäre der Eltern und Kindern einzudringen.
  6. Wie könnt ihr denn überhaupt sicher sein, dass diese ankommen?
    Wir arbeiten seit Februar eng mit einer PflegeExpertin Neo FK von dem Inselspital Bern zusammen, welche die Verteilung übernimmt. Vielleicht bekommen wir ja bald Rückmeldungen der Eltern, welches jedoch kein muss ist (!), uns aber sicher freuen wird.
  7. Dürfen diese Oktopusse den einfach so dem kleinen Kindlein in die „Isolete“ gelegt werden?
    Nein, dürfen sie nicht!Die Sicherheitsvorschriften und die Materialliste sind verbindlich, werden diese nicht eingehalten oder weisen die Oktopusse Löcher auf, ist er zu klein oder zu Gross, wenn wir nicht wissen welche Wolle verwendet worden ist, dann werden diese „mangelhaften“ Tierchen an die grösseren Kinder im Spital gespendet.
  8. Ich bin ja in der Südostschweiz zu Hause. Wie sieht das Angebot in unserer Region aus?
    Es laufen noch verschiedene Anfragen in Deiner Region, welche auch über unsere Kontaktperson laufen. Zur Zeit haben wir die Zusage der Neonatologie Insel Bern, Neonatologie USZ Zürich und die Neonatologie des UKBBs Basel. Wir hoffen natürlich, dass Alle Spitäler von unserem Verein profitieren möchten. Sobald wir mehr wissen, wird das natürlich auf unserer Webseite und auf Facebook kommuniziert.
  9. Wenn hier jemand von Regionen mitliest, die auf eurer Landkarte noch „grün“ sind, welche Art von Unterstützung ist für euch am wertvollsten?
    Wir sind besonders auf Häklerinnen angewiesen. Es sind doch zwischen 6000 und 6500 Kinder, welche in der Schweiz pro Jahr zu früh auf die Welt kommen. Sammelstelle kann man werden, wenn man ein Geschäft/ Atelier oder ähnliches mit Öffnungszeiten hat. Wir sind dankbar, wenn jeder von dem Projekt erzählt und es verbreitet, damit alle wissen, dass es uns gibt! Und zu guter Letzt sind wir auch froh um Geldspenden für die Portokosten und Drucksachen.
  10. Die letzte Frage. Die muss gut überlegt sein! Ich dreh‘ es um: was muss unbedingt noch gesagt sein? Und wo, wenn meine Leser nun noch mehr wissen möchten, können Sie sich informieren?
    Wir hoffen, dass die Tintenfische Freude bereiten werden und wir den Eltern in einer schwierigen Zeit etwas Gutes tun können. Gespannt schauen wir zu wie unser Projekt wächst und Danke allen welche Ihren Teil dazu beitragen, sei es in unserer oder auch in anderen Organisationen!Auf unserer Homepage www.oktopusfuerfruehchen.ch ist alles ausführlich beschrieben und man findet kostenlos die Anleitungen, Sicherheits- und Materialvorschriften. Wir sind auch auf Facebook vertreten https://www.facebook.com/oktopusfuerfruehchen/, dort teilen wir Neuigkeiten und Informationen und in unserer Gruppe https://www.facebook.com/groups/oktopusfuerfruehchen.ch/ werden alle Fragen rund ums Häkeln und stricken der Tintenfische beantwortet.

    Ihr lieben. Ich freue mich wenn ihr mir bald ganz viele zuckersüße und so fest benötigte Oktopuse in meinen AtelierLaden bringt. (Dienstag 19-22, Freitag 9-11.30).

    Herzlichst,

 

 

 

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