sag niemals nie

„Sag niemals nie!“ lautet der Claim dieser Blogparade

„Sag  niemals nie!“

Hej,

so lautet der Aufhänger der Blogparade der Bloggerin Ariane mit Ihrem Blog HeldenWetter. Bis zum 19. März sammelt Sie unsere Reisegeschichten, zu eben genau dem Thema: sag niemals nie! Oft gehört. Oder?

Doch noch mehr habe ich den Satz in Verbindung mit dem Reisen: 1x im Leben musst du da gewesen sein, gehört. Oder, das ist ein Reiseziel meiner Bucketliste. Schade eigentlich, wenn du eine Reise an einen bestimmt Ort nur einmal im Leben ansteuern wirst. Doch es ist gut möglich, dass du den Macchu Picchu eben nur 1x sehen wirst. oder das Polarlicht. Aber: Sag niemals nie!

Ariane hat einen wundervollen Reiseblog mit fantastischen Bildern. Ich fühlte mich nicht nur vom Thema, dass ihr ja jetzt bereits kennt angesprochen, sondern auch von Ihren Reisegeschichten. Der Claim im Konsens mit dem Reisen passt wie die Faust aufs Auge.

Ich bin schon oft gereist. Mal waren es ferne Reisen oder Abenteuer in der nahen Umgebung. Ja, ich werde fast ein wenig wehmütig, sollte ich einige Orte niemals mehr wiedersehen. Auch Punkte meiner Bucketliste, die ihr hier seht, möchte ich am liebsten mehrmals abhaken können. Die sind ja nicht einfach so auf meine Wunschliste gewandert. Davon gibt es besuchte Orte, die liegen Jahre zurück. Wusstest du, ich bin schon bald Ü40….pffffff! Ich nehme euch deshalb hier und heute mit auf eine kleine Reise zurück an Orte die ich wirklich gerne nochmals sehen würde. Reisen die teilweise vor der digitalen Zeit liegen. Fotos die ich noch ganz klassisch im Fotoalbum eingeklebt habe:

Lappland im Januar

Kaum Tageslicht hatten wir in diesen schönen Ferien. Noch nie zuvor hatte ich so erholende Ferien. Kein Strandurlaub so entspannend, wie die Woche im hohen Norden. Wir schliefen in unserer einfachen Blockhütte mit Kamin, eigener Sauna und Schaukelstuhl viel und sehr gut. Bei -30 Grad Außentemperatur genossen wir das drinnen sein sowieso sehr. von Zürich flogen wir mit einem Direktflug der SAS nach Ivalo. Der nördlichste Flughafen Finnlands welcher uns ins tiefe Lappland flog. Überall Eis, Rentiere und Schnee. Mein grösster Wunsch dieser Reise war, das Nordlicht zu sehen.

Einzigartig. Kaum ein Naturspektakel, dass so irrsinnig gross ist. So beeindruckend und so eine tiefe Stille verbreitet. Lappland ist ein Ort, welchen ich ganz sicher nochmals besuchen möchte. Im Januar.

Biken in Moab

Das war ein Erlebnis. Der Weg bis Moab auf die Slickrocks ist sehr weit. Wenn man aus den Schweizer Bergen, damals lebten wir in Davos, anreist. Unsere Bikes zusammengestellt, bestiegen wir voller Freude und Erwartung den Shuttle der uns zu den Slick Rocks hoch bringt. Der weltbekannte Trail auf den roten Sandsteinfelsen ist mit einer weissen Linie direkt auf dem Boden, dem Fels eingezeichnet. Wir sind – keine 500 Meter gefahren – ist das Abenteuer Slickrocks bereits wieder beendet. Die Federgabel meines Freundes (heute mein GG) sackte ein. Und blieb unten. Fertig. Kaputt. sch…. fu.. gr… Und nun? Wir liessen nochmals Luft rein. Nichts. Aus Ende.

Nach 3 grossen Bier in der lokalen Brauerei besuchten wir einen der unzähligen Veloshops und übergaben das Bike in die Hände eines Mechs. Da sei nichts zu machen. Das Ersatzteil werde wohl in 10 Tagen hier sein. What the F….! Entschuldigt meine Sprache. Aber wir waren echt den Tränen nahe. Moab ist ein Ziel das du nur einmal ansteuerst. Ausser du sagst „sag niemals nie!“. Nun ja. Wir entschieden uns eine neue Federgabel zu kaufen und tag’s drauf rockten wir endlich die Trails rund um Moab. 4 Wochen biken in den USA waren Traumhaft!

Auch hier hin, möchte ich gerne nochmals.

Besteigung des Mont Blancs

Der höchste Gipfel Europas wollte ich mit der Begehung der Haute Route realisieren. Das ist diesen Frühling 20 Jahre her. Doch der Mt. Blanc lässt mich noch nicht los. Anfang Mai mit einer Gruppe Bergsteiger die ich alle nicht kannte, machten wir uns auf. In Zermatt wurden erst mal unsere Rucksäcke gewogen. Das Limit kenne ich nicht mehr, aber ein paar Sachen gingen via Postweg wieder heim. In der Zeit war ich oft in den Alpen auf Hochtouren und entsprechend rational beim Packen.

Mit der Bahn ging es hoch auf das Kleine Matterhorn. Da liessen wir die Zivilisation hinter uns. 180 Kilometer mit den Tourenskis in insgesamt 7 Tagen lagen vor uns. Meist bei schlechtem Wetter zogen wir unsere Spuren in den Schnee. Schade. Von der imposanten Bergwelt bekamen wir alle nicht viel mit. Der Nebel nahm uns die Sicht auf diese unglaublich, faszinierende Hochalpine Welt.

Hervorragend akklimatisiert, stand nach 7 Tagen die Besteigung des Mont Blanc auf dem Programm. Auf Grund des vielen Schneefalls, der grossen Winde und der damit hergehenden grossen Lawinengefahr wurde das Vorhaben abgeblasen. Aus der Traum!

Aber: SAG NIEMALS NIE!

Herzlichst,

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