Kräuterzauber

10 Fragen an: Martina von Kräuterzauber

Hej,

nicht wollen oder sollen – sondern machen! Das ist die neue, meine neue, Einstellung für 2016!

Also. Auf auf. Ich habe 10 Fragen gestellt. An Martina. Aber auch an andere tolle Menschen in meinem näheren und weiteren Umfeld.

Übrigens, für meine Mitleser. Gestartet wird mit dem Mädel, die als erste geantwortet hat. “Uhuere gschnäll” (auf gut-franziska-schweizer-deutsch) ging das nämlich. Zack hatte ich die Antwort auf dem Rechner drauf.

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Hörst du es? Nein? Frauen und die totale Stille.

Hej,

kaum vorstellbar? 13 Frauen und es ist still. Du hörst nur das leise, gleichmässige Schnurren der 13 Nähmaschinen. Das ist Wellness!
(Nicht nur für die Herren die zu Hause in Ruhe Skirennen schauen dürfen.) Auch für uns.
Hörst du es? Das ist naehst.ch.

Wir, das sind Nadja von Muntanellina und ich haben im Herbst 2015 die Ausschreibung in Umlauf gebracht. Keine Ahnung hatten wir, ob sich wer anmeldet. Und wer sich Anmelden wird? Und wer kommen wird? Was die, die kommen erwarten? Ob wir die Erwartungen erfüllen können? Fragen über Fragen. Zeit also, dass es gestern um 9 Uhr endlich hiess:

Willkommen im Lofthotel Murg am Walensee!

Bekannte und unbekannte Gesichter stellten sich vor und schon bald drang fröhliches Lachen durch die ehemaligen Industriehallen. Diese wurden kurz nach der Jahrhundertwende zu einem tollen Hotel im Loftstil umgebaut. Kisten wurden angeschleppt mit Unmengen von wunderschönen Stoffen. Jersey, Tricots, Baumwolle, Seide, Softshell, Walk und und und. Nähmaschinen und Ovis hereingetragen. Schnittmuster, Nähschatulen, Ideenbücher, Nadelkissen, Güfelibehälter in x-Varianten auf dem persönlichen Arbeitstisch platziert.

So viele Ideen wollen umgesetzt werden.

Das Programm des Wochenendes lautet: kein Programm! Einfach hier sein. Einfach nähen und sich leiten lassen vom eigenen Tempo. Immer wieder entstanden an der gut besuchten Kaffeemaschine tolle Gespräche. Tipps und Tricks verraten. Franziska von Fabrizirbar ist gelernte Schneiderin! Unsere Perle, welche ein Glück!

Gemeinsam stapften wir zu einem leckeren, verdienten Abendessen in die Nahe Sagibeiz. Und bald darauf vielen wir in unseren weichen Betten. Der Schneesturm blies um das mächtige Haus – mua!

Neuer Tag – neues Glück!

Bei einem wunderbaren Frühstück stärkten wir uns für Tag #2. Die einen noch eher still und verschlafen, während das Temperament anderer bereits wieder am Nähtisch zum Ausdruck kam.

Und jetzt. Hörst du es? Wieder ist es ganz still. Wieder nur das Schnurren der leisen Nähmaschinenmotoren. Herrlich!

Was mir – richtig gut gefällt – es ist überhaupt gar kein Stress zu spüren. Kein wer-ist-besser-schneller-schöner-grösser-stärker! Tut das gut, nicht?!

So ihr – meine beiden Jupes, Tshirts und die Yogahose wollen noch genäht werden hüstel. Runde 2 findet zum Glück im November statt. Mit dir?

Franziska ★

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Twinkle twinkle litte Star

Und jetzt wird gefeiert: FROHE WEIHNACHTEN!

Hej,

nur noch 1x schlafen! Mini-Me ist ganz kribblig. An seinem Adventselch hängt noch genau ein Paket. Und dann wird gefeiert! Endlich. WEIHNACHTEN!

Mit 3 Jahren und 4 Monaten ist das ein riesen Highlight.

Und so voller Zauber.

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Kaki-Honig-Parfait mit schwarzen Nüssen

Rezept: Schwarze Nüsse mit Kaki-Honig-Parfait

Hej,

errinnert ihr euch? Am 24. Juni habe ich euch dieses Rezept für das Einmachen von schwarzen Nüssen verraten. Diese dürft ihr endlich öffnen.
Wenn ihr einfach und schnell in den Genuss kommen wollt. Dann macht “Gschwelti” mit würzigen Käsen zum Abendessen oder einem Mittagessen der anderen Art. Fein aufgeschnitten sind die Baumnüsse eine eigene Geschmackskomposition. Ein guter Wein dazu.

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Stempel Etikette

Herbstzeit = Einmachzeit

Hej,

er ist da! Der Herbst. In seiner vollen Pracht. Wir geniessen hier einen Indian Sommer der seins gleichen sucht. Herrlich! Die Farben sind gewaltig.

Und diese Farben habe ich eingefangen. In meinen Einmachgläsern.

Wie bereits auf meinen Insta-Album Anfang Woche gezeigt. Es gibt selbstgemachte Quittenkonfitüre oder eher Quitten Mus und Kürbis sweet-hot-sauer. Die Produkte könnten unterschiedlicher nicht sein. Ebenfalls die Verwendung der eingeweckten Leckereien ist total verschieden. Aber dafür sind die Gelb-Orange-Töne dieser beiden sehr harten Zeitgenossen harmonisch.

Kennt ihr Quitten Mus? Eine dicke Scheibe selbstgemachten Zopf und eine ebenso dicke Schicht Mus. Ein Sonntag-Morgen-Traum! Ehrlich war.


Rezept:
Quittenmus mit Vanille

6dl Wasser + Saft einer Zitrone in eine Pfanne giessen

1,4 kg Quitten mit einem Tuch abreiben, schälen, achteln, entkernen, laufend ins Zitronenwasser geben. Alles bei mittlerer Stufe ca 10 Minuten kochen. Nur Früchte, ohne Saft durchs Passe-vite drücken. Mus zur Flüssigkeit zurück in die Pfanne geben.

2 Vanillestängel, nur ausgekratzte Samen + 600g weisser Zucker beigeben. Ständig rühren und aufkochen. 10 Minuten sprudelnd kochen.

Mus in heiss ausgespülte, saubere Einmachgläser geben. Sofort verschliessen. Auf einem Küchentuch auskühlen lassen.

Sonntagszopf backen und geniessen
Passt aber auch sehr gut zu Crepes, Fotzelschnitten, Toastbroat, Käse.


Mögt ihr noch?

Dann los. Ran an den Kürbis…

Rezept:
Kürbis sweet-hot-sauer

8dl Apfelessig + 2 rote Peperoncini (ohne Kerne, in grobe Streifen geschnitten) + 3dl Wasser + 2 EL Meersalz + 250g weisser Zucker + 2 EL Senfsamen + 1 EL Zimt zusammen aufkochen. Abkühlen lassen.

währenddessen einen Kürbis à ca 1.5 Kilo schälen + in 2x2cm Stücke schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Den abgekühlten Sud darüber giessen. zudecken. Nun soll das ganze während 24 Stunden an einem kühlen Ort gut durchziehen.

Alles zusammen in einer weitern Pfanne zum kochen bringen. Ca 3 Minuten köcheln lassen bis die Kürbise weich, aber noch bissfest sind. Siedend heiss in ausgespülte, saubere, warme Einmachgläser abfüllen.

Ca. 2 Wochen durchziehen lassen. Die Kürbise passen zu Raclette, Siedfleisch, Braten, Käse oder zu Feldsalat.


Nun lass ich euch in der Küche werken. Ich finde es immer wieder wunderbar wenn so die Ernte eingefangen werden kann. Und wenn die Auswahl an Gemüse + Früchten im Winter kleiner wird, mit solchen Geschmacksbobmen ein kleines Feuerwerk entfacht werden kann.

Was habt ihr für Lieblings Einmach Rezepte?
Ach und ja. Wisst ihr schon was ihr mit den Schwarzen Nüssen alles machen werdet? Bald verrate ich euch Rezepte.

Herzlichst,
Franziska ★

 

 

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Blogparade: Einfach gut essen!

Hej,
wir sitzen mindestens drei mal am Tag zusammen am Tisch. Meistens sogar fünf mal. zMorgä, zNüni, zMittag, zVieri, zNacht. Uff! Da muss viel Phantasie her. Ein bisschen Stil. Gute Gewohnheiten. Und viel Raum für den Austausch.

Viel Phantasie. Damit meine ich, was wann auf den Tisch kommt. Nudeln gehen immer. Aber erstens ist es langweilig. Zweitens achte ich auf basisches Essen und nicht zu viel Gluten. Drittens haben wir die Ehre tausend verschiedene Speisen bei unseren lokalen Anbietern zu bekommen.

Deshalb. Weil essen für mich und meine Jungs ein wichtiges Thema ist, fühlte ich mich sofort von der Blogparade von Nic angesprochen. Klar. Her damit. Mit unserem easy-peacy-Menu. Das perfekt zur Jahreszeit passt. Und die Kidis helfen hier bestimmt gerne mit. Bitteschön, hier mein Rezept:

Spätzli, oder doch Knöpfli. Wie nennst du Sie?
Egal.

Menu 1: Spinat-Chnöpfli

lecker. selbergemacht.

Hausgemachte Spinat-Knöpfli


Menge für 8 Portionen als Hauptmahlzeit berechnet.
(Ich mache immer gleich soviel. Den Chnöpfli machen braucht ein bisschen Zeit. Wenn daraus aber weitere Portionen im Tiefkühler landen, hast du an einem anderen Tag einen schnellen zMittag auf den Tisch gezaubert. Der erst noch allen schmecken wird. Deshalb verdient dieses Rezept das Prädikat easy-peacy)

400g Mehl (es darf dunkel, hell, Weizen oder Dinkel sein)
4 Eier
2 TL Salz
2 dl Wasser
2 “hampfeln” frischer Spinat (fein gehackt)
-> alles in eine grosse Schüssel geben. Mit einer Holzkelle gut verrühren bis der Teig glatt ist und von der Kelle reisst. Bei Zimmertemperatur zugedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.
Während dessen in einer grossen Pfanne Salzwasser zum kochen bringen.
Teig auf abgespültes Holzbrett geben und mit einem ebenfalls nassen Teigschaber oder dem Messerrücken in feine Streifen schneiden. (Wären es Chnöpfli ohne Spinat, würde ich Sie durch Chnöpflisieb lassen, aber mit dem Grünzeugs geht s einfacher. So bleibt nichts hängen.)
Kochen lassen bis die Spätzli oben schwimmen. MIt der Löcherkelle absieben und in eine Schüssel geben. Oder in Tupperschalen für den Tiefkühler.


Wir geniessen zu diesem herrlich wärmenden Essen immer frisches Apfelmus und Reibkäse.

En Guete!

Hast du ebenfalls ein Menu 1 das immer funktioniert? Das günstig ist? Geliebt wird? Gesund ist? Ja? Dann linke dein Rezept bei Nic und mir im Kommentar.

Herzlichst,
Franziska ★

 

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Schön verpackt

Wir packen den Sommer ein! #Schreibzeit

Hej,

Erster Oktober. Definitiv. Der Herbst ist angekommen. Und damit Früchte und Gemüse in Hülle und Fülle. Der wunderbare Sommer 2015 beschert uns eine pralle Ernte. Wir haben zwar keinen Garten. Wir haben auch keinen Rebberg. Aber viele Bauernhöfe mit grosszügigen Hofläden und immer mal wieder Geschenke aus Nachbars Garten landen in unserer Küche.

Wir fangen den Sommer ein

Wir fangen den Sommer ein

Am liebsten und mit viel Eifer ist mein Kleiner beim Äpfel Dörren mit dabei. Die Hälfte landet zwar jeweils, noch bevor die rotwangigen Äpfel die Dörex von nahmen sehen, in seinem Mund. Wie heisst es so schön:

an apple a day keeps the doctor away

Fein sind die Äpfel die saftig süss sind. Um dem ganzen einen grosszügigen Zeitrahmen zu geben, pimpen wir die Äpfel ein wenig. Mini-Me ist ein Selbermacher, Selberwollen, Selberkönner, SelberGROSS! Und saugt alles erlernte wie ein Schwamm auf. Ich liebe es, ihn in seinem Eifer beobachten zu können. Wie er konzentriert mit seinen kleinen Fingerchen Apfel um Apfel verarbeitet.
Ich entferne mit diesem speziellen runden Ding den Kern. Auf gut Schweizerdeutsch “Bütschgi”. Mini-Me darf dann den Kreis nochmals ausstechen. Und zwar mit Weihnachtsguetzli Formen. Aber erst nachdem ich ca 5mm breite Scheiben geschnitten habe. Wir legen die Äpfel zwischen den Arbeitsschritten immer wieder zurück in eine grosse Schüssel die voll mit kaltem Wasser und einem Spritz Zitronensaft ist.


Gerne spanne ich hier den Bogen kurz rüber zu Bine und zu Ihrem Thema Schreibzeit:
Der Herbst ist perfekt. Mit den kühlen Tagen, den vielen Farben, den Düften und der klaren Luft um wieder in der Küche aktiv zu sein. Der Grill steckt unter seiner Haube. Der Bräter kommt zum Einsatz. Der Racletteofen. Und eben der Dörex. Magst du diesen speziellen Duft von Gedörrtem auch so gerne?
Zum Schluss, wenn die Äpfel getrocknet sind darf mein Kleiner diese auf eine Zimtstange stecken. Mmmhh…und ein paar wenige noch werden gut verschlossen in den Vorratskasten gestellt.

Viel Freude beim Ernte einfangen. Und ja. Schon bald öffnen wir unser erstes Glas mit Schwarzen Nüssen.

Herzlichst,
Franziska ★

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Ok!? Wir lassen es krachen mit dem Rodelschlitten. Wir sind so schnell, dass der Text nicht mal mehr scharf wird. zwinker.

12v12 im September 2015

Guten Abend ihr lieben,

heute ist Samstag. Klar.
Deshalb ein bisschen später als sonst.

Und was für einen Samstag wir hatten. Sommer-Sonnen-Sonnenschein! Ein langer Tag mit ausgeprägten Hochs und Tiefs. Und als krönender Abschluss gab s einen feinen Haselnuss-Rahm-Röteli-Schnaps aus der alten Heimat. Bereits ist wieder der Zwölfte. Somit habe ich für euch 12 Bilder unseres Tages ausgewählt. Alle Bilder gibt es wie immer bei Frau Kännchen.

Jetzt überlasse ich euch aber meine 12 September Bilder, denn ich husch ins Bett rüber:
(wenn ihr mit der Maus über die Bilder fährt, dann erscheint ein wenig Text zum Bild)

Übrigens. Habt ihr es gemerkt. Das waren Bilder ab der Fotokamera. Nicht vom Telefon runtergezogen. Sondern schön mit Zoom und Einstellung fotografiert. Ich liebe es, mit der Kamera die magischen Momente des Lebens einfangen zu dürfen.

Schlaft gut ihr lieben!
Franziska ★

 

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