12v12 im Dezember: Mein Tag in Bildern

Hej,

der letzte Monat im Jahr 2015. Mein Dezember. Mein 12ter Dezember. Bua. So schnell sind zwölf Monate Rum. Heute ist Samstag und wir hatten und haben viel vor. Familienzeit! Deshalb heute kurz und knackig. 12 Schnappschüsse mitten aus dem Leben.

Hier mein Tag in Bildern, der noch lange nicht fertig ist 😉

Wenn du über die Bilder fährst, erscheint Text…das ist wie Zaubern.

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Leben.Essen.Gross werden

Serie: Leben-Essen-Gross werden!

Hej,

wir könnten glatt als Italiener durchgehen.

Mini-Me, GG und ich sitzen oft, gerne und lang am Küchentisch. Hier wird geredet, gelacht und auch mal geweint. Auf der riesen grossen Tischfläche (240x100cm) lässt sich prima basteln, werken und gemeinsam essen schnippeln. Spiele spielen, Zeichnen, Wunschlisten schreiben. Zeitung lesen. Freunde bewirten. Und und und. Familienleben pur!

Und gerne spanne ich hier den Bogen zum eigentlichen Thema.
Ich habe mir die Anfrage gut überlegt. Was soll ich über Baby-Anfangsnahrung schreiben? Passt das noch zu mir? Ich kam zum Entscheid. Ja!


Ernährung und eben, zusammen am Tisch sitzen. Geniessen. Leben. Lachen. Essen. Das alles war von Beginn weg für uns sehr zentral. Wir legten und legen immer noch grossen Wert darauf. Zusammen kochen, Neues probieren, mithelfen. Ich koche viel oft und gerne. Mache Konfitüren ein, lese Rezepte und probiere vieles aus. Und vermisse meinen Garten den ich Davos hatte. Mini-Me hilft gerne mit. Kaum hört er mich in der Küche, kommt er angerannt. Mittlerweile kann er selber Omeletten Teig machen. Und das mit zarten drei Jahren.

Das Anfangsthema hat den Lead: Verdauung.

Wohl eine grosse Sache für Mamis und unsere Kleinen. Rückblickend kann ich sagen: Hör auf dein und dem Baby sein Gefühl, deine Intuition und deinen Bauch. Ich hatte das Glück und konnte stillen. Diese sechs Monate ass ich wirklich nur dass, was ich selber gut vertrage. Fettiges essen zB liegt mir immer dermassen auf, dann ist ja klar, dass dieses dem Baby-Bäuchlein auf nicht gut tut. Mit exakt vier Monaten gab es den ersten hausgemachten Kürbis-Brei. Ein Teelöffel voll, aber immerhin. Der Anfang war gemacht. Von der Flasche trinken erforderte weit mehr an Geduld und Übung. Vielleicht ist es Zufall, aber Aptamil war mir sympathisch. Oder vielleicht lag es auch daran, dass ich das Produkt im Laden meines Vertrauens bekommen habe. Jedenfalls gibt es von Ihnen Milchpulver mit der Bezeichnung HA. Diese bekam er, da ich Allergikerin bin. Milchzucker, Pollen und Hausstaub ärgern mich zeitlebens.

Exakt mit 18 Monaten verweigerte er den Shoppen, genau wie beim Stillen zuvor. Kopf weg und ein deutliches Nein war zu hören.

Was nun?

Wir fragten uns, ob wir nun auf normale Milch mit Schokopulver umstellen sollten? Aber wenn er schon selbst mit dem Shoppen und dem Nuggi aufhört, weshalb ihn mit etwas eher ungesundem „zeucklen“. Also akzeptieren wir den Entscheid. Jetzt bin ich froh darüber. Wir hätten ihm und seiner Verdauung bestimmt nicht geholfen. Mini-Me reagiert ebenfalls auf Milchzucker. Trinkt Milch (laktosfreie) nur weil die Frühstücksflocken ohne zu trocken sind.
Mittlerweile ist Mini-Me gut drei Jahre alt.

Was ihm seit Beginn gut tat und immer noch gut tut ist eine Massage. Ich kam in den Genuss eines Babymassage-Kurses und machte dies regelmässig. Verwendete dabei oft das Baby-Bäuchlein-Öl von Weleda.

Und aktuell leidet er an einer „grünen-Allergie“.

Alles, aber auch alles das Grün ist wird verachtet. Dies führt dazu, dass der Anteil an Gemüse im Moment eher rar ist. Aber auch das geht wieder vorbei – was hört Mami so oft: „das ist nur eine Phase“.

Mehr zum Thema, leben-essen-gross werden, gibt es im Dezember
.
Herzlichst,
Franziska ★

 

 

PS. partnered with the brand to write this article but every word is mine  

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Stempel Etikette

Herbstzeit = Einmachzeit

Hej,

er ist da! Der Herbst. In seiner vollen Pracht. Wir geniessen hier einen Indian Sommer der seins gleichen sucht. Herrlich! Die Farben sind gewaltig.

Und diese Farben habe ich eingefangen. In meinen Einmachgläsern.

Wie bereits auf meinen Insta-Album Anfang Woche gezeigt. Es gibt selbstgemachte Quittenkonfitüre oder eher Quitten Mus und Kürbis sweet-hot-sauer. Die Produkte könnten unterschiedlicher nicht sein. Ebenfalls die Verwendung der eingeweckten Leckereien ist total verschieden. Aber dafür sind die Gelb-Orange-Töne dieser beiden sehr harten Zeitgenossen harmonisch.

Kennt ihr Quitten Mus? Eine dicke Scheibe selbstgemachten Zopf und eine ebenso dicke Schicht Mus. Ein Sonntag-Morgen-Traum! Ehrlich war.


Rezept:
Quittenmus mit Vanille

6dl Wasser + Saft einer Zitrone in eine Pfanne giessen

1,4 kg Quitten mit einem Tuch abreiben, schälen, achteln, entkernen, laufend ins Zitronenwasser geben. Alles bei mittlerer Stufe ca 10 Minuten kochen. Nur Früchte, ohne Saft durchs Passe-vite drücken. Mus zur Flüssigkeit zurück in die Pfanne geben.

2 Vanillestängel, nur ausgekratzte Samen + 600g weisser Zucker beigeben. Ständig rühren und aufkochen. 10 Minuten sprudelnd kochen.

Mus in heiss ausgespülte, saubere Einmachgläser geben. Sofort verschliessen. Auf einem Küchentuch auskühlen lassen.

Sonntagszopf backen und geniessen
Passt aber auch sehr gut zu Crepes, Fotzelschnitten, Toastbroat, Käse.


Mögt ihr noch?

Dann los. Ran an den Kürbis…

Rezept:
Kürbis sweet-hot-sauer

8dl Apfelessig + 2 rote Peperoncini (ohne Kerne, in grobe Streifen geschnitten) + 3dl Wasser + 2 EL Meersalz + 250g weisser Zucker + 2 EL Senfsamen + 1 EL Zimt zusammen aufkochen. Abkühlen lassen.

währenddessen einen Kürbis à ca 1.5 Kilo schälen + in 2x2cm Stücke schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Den abgekühlten Sud darüber giessen. zudecken. Nun soll das ganze während 24 Stunden an einem kühlen Ort gut durchziehen.

Alles zusammen in einer weitern Pfanne zum kochen bringen. Ca 3 Minuten köcheln lassen bis die Kürbise weich, aber noch bissfest sind. Siedend heiss in ausgespülte, saubere, warme Einmachgläser abfüllen.

Ca. 2 Wochen durchziehen lassen. Die Kürbise passen zu Raclette, Siedfleisch, Braten, Käse oder zu Feldsalat.


Nun lass ich euch in der Küche werken. Ich finde es immer wieder wunderbar wenn so die Ernte eingefangen werden kann. Und wenn die Auswahl an Gemüse + Früchten im Winter kleiner wird, mit solchen Geschmacksbobmen ein kleines Feuerwerk entfacht werden kann.

Was habt ihr für Lieblings Einmach Rezepte?
Ach und ja. Wisst ihr schon was ihr mit den Schwarzen Nüssen alles machen werdet? Bald verrate ich euch Rezepte.

Herzlichst,
Franziska ★

 

 

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Blogparade: Einfach gut essen!

Hej,
wir sitzen mindestens drei mal am Tag zusammen am Tisch. Meistens sogar fünf mal. zMorgä, zNüni, zMittag, zVieri, zNacht. Uff! Da muss viel Phantasie her. Ein bisschen Stil. Gute Gewohnheiten. Und viel Raum für den Austausch.

Viel Phantasie. Damit meine ich, was wann auf den Tisch kommt. Nudeln gehen immer. Aber erstens ist es langweilig. Zweitens achte ich auf basisches Essen und nicht zu viel Gluten. Drittens haben wir die Ehre tausend verschiedene Speisen bei unseren lokalen Anbietern zu bekommen.

Deshalb. Weil essen für mich und meine Jungs ein wichtiges Thema ist, fühlte ich mich sofort von der Blogparade von Nic angesprochen. Klar. Her damit. Mit unserem easy-peacy-Menu. Das perfekt zur Jahreszeit passt. Und die Kidis helfen hier bestimmt gerne mit. Bitteschön, hier mein Rezept:

Spätzli, oder doch Knöpfli. Wie nennst du Sie?
Egal.

Menu 1: Spinat-Chnöpfli

lecker. selbergemacht.

Hausgemachte Spinat-Knöpfli


Menge für 8 Portionen als Hauptmahlzeit berechnet.
(Ich mache immer gleich soviel. Den Chnöpfli machen braucht ein bisschen Zeit. Wenn daraus aber weitere Portionen im Tiefkühler landen, hast du an einem anderen Tag einen schnellen zMittag auf den Tisch gezaubert. Der erst noch allen schmecken wird. Deshalb verdient dieses Rezept das Prädikat easy-peacy)

400g Mehl (es darf dunkel, hell, Weizen oder Dinkel sein)
4 Eier
2 TL Salz
2 dl Wasser
2 “hampfeln” frischer Spinat (fein gehackt)
-> alles in eine grosse Schüssel geben. Mit einer Holzkelle gut verrühren bis der Teig glatt ist und von der Kelle reisst. Bei Zimmertemperatur zugedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.
Während dessen in einer grossen Pfanne Salzwasser zum kochen bringen.
Teig auf abgespültes Holzbrett geben und mit einem ebenfalls nassen Teigschaber oder dem Messerrücken in feine Streifen schneiden. (Wären es Chnöpfli ohne Spinat, würde ich Sie durch Chnöpflisieb lassen, aber mit dem Grünzeugs geht s einfacher. So bleibt nichts hängen.)
Kochen lassen bis die Spätzli oben schwimmen. MIt der Löcherkelle absieben und in eine Schüssel geben. Oder in Tupperschalen für den Tiefkühler.


Wir geniessen zu diesem herrlich wärmenden Essen immer frisches Apfelmus und Reibkäse.

En Guete!

Hast du ebenfalls ein Menu 1 das immer funktioniert? Das günstig ist? Geliebt wird? Gesund ist? Ja? Dann linke dein Rezept bei Nic und mir im Kommentar.

Herzlichst,
Franziska ★

 

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Schön verpackt

Wir packen den Sommer ein! #Schreibzeit

Hej,

Erster Oktober. Definitiv. Der Herbst ist angekommen. Und damit Früchte und Gemüse in Hülle und Fülle. Der wunderbare Sommer 2015 beschert uns eine pralle Ernte. Wir haben zwar keinen Garten. Wir haben auch keinen Rebberg. Aber viele Bauernhöfe mit grosszügigen Hofläden und immer mal wieder Geschenke aus Nachbars Garten landen in unserer Küche.

Wir fangen den Sommer ein

Wir fangen den Sommer ein

Am liebsten und mit viel Eifer ist mein Kleiner beim Äpfel Dörren mit dabei. Die Hälfte landet zwar jeweils, noch bevor die rotwangigen Äpfel die Dörex von nahmen sehen, in seinem Mund. Wie heisst es so schön:

an apple a day keeps the doctor away

Fein sind die Äpfel die saftig süss sind. Um dem ganzen einen grosszügigen Zeitrahmen zu geben, pimpen wir die Äpfel ein wenig. Mini-Me ist ein Selbermacher, Selberwollen, Selberkönner, SelberGROSS! Und saugt alles erlernte wie ein Schwamm auf. Ich liebe es, ihn in seinem Eifer beobachten zu können. Wie er konzentriert mit seinen kleinen Fingerchen Apfel um Apfel verarbeitet.
Ich entferne mit diesem speziellen runden Ding den Kern. Auf gut Schweizerdeutsch “Bütschgi”. Mini-Me darf dann den Kreis nochmals ausstechen. Und zwar mit Weihnachtsguetzli Formen. Aber erst nachdem ich ca 5mm breite Scheiben geschnitten habe. Wir legen die Äpfel zwischen den Arbeitsschritten immer wieder zurück in eine grosse Schüssel die voll mit kaltem Wasser und einem Spritz Zitronensaft ist.


Gerne spanne ich hier den Bogen kurz rüber zu Bine und zu Ihrem Thema Schreibzeit:
Der Herbst ist perfekt. Mit den kühlen Tagen, den vielen Farben, den Düften und der klaren Luft um wieder in der Küche aktiv zu sein. Der Grill steckt unter seiner Haube. Der Bräter kommt zum Einsatz. Der Racletteofen. Und eben der Dörex. Magst du diesen speziellen Duft von Gedörrtem auch so gerne?
Zum Schluss, wenn die Äpfel getrocknet sind darf mein Kleiner diese auf eine Zimtstange stecken. Mmmhh…und ein paar wenige noch werden gut verschlossen in den Vorratskasten gestellt.

Viel Freude beim Ernte einfangen. Und ja. Schon bald öffnen wir unser erstes Glas mit Schwarzen Nüssen.

Herzlichst,
Franziska ★

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Ok!? Wir lassen es krachen mit dem Rodelschlitten. Wir sind so schnell, dass der Text nicht mal mehr scharf wird. zwinker.

12v12 im September 2015

Guten Abend ihr lieben,

heute ist Samstag. Klar.
Deshalb ein bisschen später als sonst.

Und was für einen Samstag wir hatten. Sommer-Sonnen-Sonnenschein! Ein langer Tag mit ausgeprägten Hochs und Tiefs. Und als krönender Abschluss gab s einen feinen Haselnuss-Rahm-Röteli-Schnaps aus der alten Heimat. Bereits ist wieder der Zwölfte. Somit habe ich für euch 12 Bilder unseres Tages ausgewählt. Alle Bilder gibt es wie immer bei Frau Kännchen.

Jetzt überlasse ich euch aber meine 12 September Bilder, denn ich husch ins Bett rüber:
(wenn ihr mit der Maus über die Bilder fährt, dann erscheint ein wenig Text zum Bild)

Übrigens. Habt ihr es gemerkt. Das waren Bilder ab der Fotokamera. Nicht vom Telefon runtergezogen. Sondern schön mit Zoom und Einstellung fotografiert. Ich liebe es, mit der Kamera die magischen Momente des Lebens einfangen zu dürfen.

Schlaft gut ihr lieben!
Franziska ★

 

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Sex vom Löffel

Sex vom Löffel

☆Himbeer-Schoggi-Fleur de Sel-Traum☆

Ja. Ich habe überlegt ob ich diesen Titel in meinem Blog haben möchte. Doch. Es ist wirklich ein Traum, ein Hauch und die Mühe wert. Hast du schon mal Ravioli selber gemacht? Da ist der Aufwand für den Teig herstellen, die Füllung und das machen der Ravioli auch nicht vergleichbar mit dem Tempo, bis Sie auf der Gabel, im Mund und weg sind.

Himbeeren

Himbeere

Diese Himbeeren sind wunderbar nach einem Essen das kaum noch Platz für anderes übrig lässt. Und. Du kannst Sie vorbereiten und zwei drei Tage später zum Naschen auf den Tisch stellen. Solche Desserts überraschen immer wieder. Mit viel Liebe und Hingabe hergestellte Leckereien sind einfach unschlagbar.

So. Genug geschwatzt – äh geschrieben.

 

 

Du brauchst:

  • pralle Himbeeren, am besten frisch vom Strauch
  • Fleur de Sel. Mein kommt von meinem bekannten Nachbarn. Andreas Caminada.
  • Kuvertüre Schoko Drops
  • GEDULD…

Damit nicht alles überall klebt arbeite ich am Liebsten mit Einweghandschuhen. Lass Lounge Musik trällern. Und schon kann s losgehen.

Lass über dem Wasserbad die Drops schmelzen. Mit einem Frühstücksmesser die geschmolzene Schokolade in die Himbeere reinstreichen. Hinstellen.
Wenn alle Himbeeren voll sind mit einem Hauch Fleur de Sel bestreuen. Achtung. Die Schoggi ca 15min fest werden lassen. Je nach Aussentempi im Kühlschrank.
Dann kommen das Dessert in den Tiefkühler. Dort dürfen diese auf Ihren grossen Auftritt warten.

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Bei der Geschmacksexplosion ist es wie bei gutem Eis, Käse oder einer Creme. Es ist wichtig das du die Himbeeren 15-30 Minuten antauen lässt bevor Sie in den Gaumen wandern.

Viel Freude beim ausprobieren! Deine Gäste werden Sie lieben. ich habe bis jetzt alle selbst genossen

 

Happy WE,
Franziska ★

 

 

 

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Winter ahoi!

Nein, nein. Ich finde den Sommer im Fall auch klasse. Aber wer jetzt, hier und heute nicht Baumnüsse einmacht, der muss wieder ein Jahr warten. Und kann – eben im Winter – keine Schwarze Nuss geniessen. Aus grünen Baumnüssen gibts es eine schwarze Delikatesse.
Es erdet ungemein. In der Natur unverarbeitete, erstklassige Produkte zu ernten. Dann daraus, mit viel Mühe und Freude etwas feines herzustellen. Etwas mit den Händen tun befriedigt mein manchmal rastloses Wesen sehr. Deshalb freue ich mich immer wieder, DiY-Projekte mit euch zu teilen.

Genug geschwatzt. Hier das Rezept, kurz + knackig:


800 g grüne Baumnüsse
(aber nicht einfach nehmen, sondern den Bauer fragen “ich-ja-logisch-gälled-si”)

1 Zitrone
1,2 Liter Wasser
1 Kilo weisser Zucker
200g Rohrzucker
1 Zimtstängel
2 Vanillschoten
2 Nelken
1 Esslöffel Birnbrotgewürz
1/2 Teelöffel Salz

Die Nüsse einzeln mit einer dicken Nadel ca 10x pro Nuss einstechen. Unbedingt Handschuhe anziehen – ich hatte, ohne Witz , 5 Tage schwarze Finger. Die Nüsse in einen grossen Topf kaltes Wasser legen und aufkochen. 30 min köcheln lassen. Anschliessend das Kochwasser abgiessen.

In der der Zwischenzeit Zitrone warm abwaschen und Zesten abschälen. Anschliessend Zitrone auspressen. Zitronenschale- und Saft, inkl aller obigen Zutaten Aufkochen bis es schäumt. Pfanne samt Inhalt 2 Tage an einem kühlen Ort zugedeckt ruhen lassen. Von Zeit zu Zeit umrühren.

Nüsse aus dem Sirup nehmen. Sirup in Pfanne giessen und dabei mit einem Sieb die Gewürze auffangen. Nüsse im Sirup aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen.

Heiss abfühlen in Gläser mit Schraubverschluss. Die Nüsse sollen unbedingt mit Sirup bedeckt sein. Gut verschlossen an einem kühlen dunklen Ort mind. 4 Monate lagern. Unbedingt beschriften, ab wann die feine Leckerei geniessbar ist. Gerne überlasse ich euch dazu meine schwarze baumnüsse etiketten.
Die Nüsse werden dabei komplett schwarz. Die Gläser ab und an leicht bewegen.

Noch was;
– Nüsse um den 24. Juni (Johannis) plücken. Es soll noch kein Kern gebildet sein.
– Die Gläser nach dem Einfüllen und verschliessen kurz kippen. Damit werden mögliche Bakterien im Deckel abgetötet.
– Generell. Frischprodukte die du einmachst, einfrierst, einkochst oder was auch immer, sollten gegessen sein, sobald die neue Ernte (in unseren Breitengraden im Jahr drauf) da ist. Dies ist ein wunderbarer Tipp meiner Tante. Bei ihr habe ich das Kochhandwerk gelernt. Sie war eine begnadigte Bäuerin und Köchin.

Wir lesen wieder von einander. Spätestens in vier Monaten, gerne aber auch schon vorher über anderes nettes, was mit den Nüssen alles angestellt werden kann.

Herzlichst,

Franziska ★

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